
NAD+ und mitochondriale Funktion: Was die Forschung 2026 zeigt
Die NAD+-Forschung entwickelt sich rasant. Neue Erkenntnisse zu SIRT3, mitochondrialer Biogenese und klinischen NMN/NR-Studien - ein Update für 2026.

Epithalon (Ala-Glu-Asp-Gly) ist ein synthetisches Tetrapeptid, das vom russischen Gerontologen Vladimir Khavinson als aktive Komponente des Zirbeldrüsenextrakts Epithalamin isoliert und charakterisiert wurde. Die Zirbeldrüse produziert neben Melatonin eine Reihe weiterer bioaktiver Substanzen, die im Kontext der Alternsbiologie untersucht werden.
Die Forschung zu Epithalon begann in den 1990er-Jahren am St. Petersburger Institut für Biogerontologie. Seitdem wurden zahlreiche präklinische Studien publiziert, hauptsächlich in russischsprachigen Fachzeitschriften.
Eine zentrale Hypothese zur Wirkung von Epithalon betrifft die Telomerbiologie. Telomere sind schützende Enden der Chromosomen, die sich mit jeder Zellteilung verkürzen - ein Prozess, der als Taktgeber des zellulären Alterns gilt. Studien der Khavinson-Gruppe berichteten über eine Aktivierung der Telomerase in kultivierten Zellen durch Epithalon sowie über verlängerte Telomere in Tiermodellen.
Diese Befunde sind wissenschaftlich interessant, müssen jedoch mit Vorsicht interpretiert werden, da unabhängige Replikationsstudien weitgehend fehlen.
Epithalon wurde auch im Kontext der Melatonin-Sekretion untersucht. In einigen Studien wurde eine Normalisierung der altersbedingten Abnahme der Melatoninsynthese beschrieben. Da Melatonin zentral für die zirkadiane Rhythmik ist, stellt dies einen interessanten Forschungsansatz dar. Studien Peptide bietet Epithalon als hochreines lyophilisiertes Tetrapeptid für Forschungszwecke an.

Die NAD+-Forschung entwickelt sich rasant. Neue Erkenntnisse zu SIRT3, mitochondrialer Biogenese und klinischen NMN/NR-Studien - ein Update für 2026.

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